Dritter Spieltag der “Community Champions League”

Die “Community Champions League” steht für Fair-Play und jede Menge Spaß. Auch beim dritten und letzten Spieltag der Hinrunde konnten die Schüler durch faires Verhalten und fußballerisches Können fleißig Punkte sammeln. 

Ein Auftritt der Musikklasse zur Einstimmung, Einlaufen hinter dem Schiedsrichter zur Champions League-Hymne und ein angerichtetes Buffet für die Spielpausen: Das „Gymnasium Links der Weser“ hatte einiges aufgefahren, um der Halle in Obervieland Spieltagscharakter zu verleihen.  Nach dem obligatorischen Abklatschen hieß es dann: Gut Kick!  Klar durchsetzen konnten sich bis zum Nachmittag die Ronz-Tigers. Mit 18 Punkten strichen sie den Spieltagssieg ein.

Die erste Gruppe kehrte zeitgleich in Findorff ein. Dort liefen hinter dem Schiedsrichter zwei besondere Gäste auf das Spielfeld: Sophie Walter und Katharina Schiechtl von den Werder-Frauen statteten dem Spieltag einen Besuch ab. Neben Autogrammen und Fotos konnten sich die beiden auch vom Konzept der Liga überzeugen. „Ich persönlich lege sehr viel Wert auf Fair-Play. Ich finde das gehört dazu. Manchmal wird mehr, manchmal weniger darauf geachtet, aber das mit den grünen Karten hier finde ich eine tolle Sache“, sagt Katharina Schiechtl zum Fair-Play Gedanken, der in der CCL vermittelt wird.

Der Fair-Play Gedanke gilt nicht nur während, sondern auch schon vor dem Spiel. Bei der Auswahl der Schüler wird nicht nach der fußballerischen Leistung entschieden, sondern danach, wie viel sich die Kinder sozial innerhalb der Schule engagieren, berichtet Detlef Gloge-Böltau, Trainer der Sandhoppers von der Oberschule Sandwehen. Die Schule ist seit Jahren Mitglied im Programm „100% Werder“ und war somit schnell beim Konzept Fair-Play-Liga an Bord. Tagessieger durften sich in Findorff die Lerchen nennen, die nun in der Gesamttabelle auf Platz vier hinter den Sandhoppers liegen.

Mit diesem Zwischenstand nach Tag drei verabschiedet sich die CCL, die von der DFL Stiftung, dem European Football for Development Network und Erasmus+ der Europäischen Union gefördert wird, in den Winter. Das bedeutet für die Spieler der Schulen aber nicht gleich Pause: In verschiedenen Workshops wird richtiges soziales Verhalten auch außerhalb vom Bolzplatz nahegebracht.

Mehr zum Engagemnet des SV Werder Bremen findet ihr hier.

Bild- und Textnachweis: SV Werder Bremen


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