Streetkick gegen Homophobie

Gemeinsam mit dem Fanprojekt Wolfsburg veranstaltete der VfL Wolfsburg einen Streetkick, um ein Zeichen gegen Intoleranz und für Vielfalt und Diversität im Sport zu setzen. 

 

Im Rahmen der VfL-Initiative “Gemeinsam bewegen” organisierten die Wölfe gemeinsam mit dem Fanprojekt Wolfsburg das erste Turnier gegen Homophobie. Am Turnier nahmen unterschiedlichste Mannschaften teil. Darunter die Teams #Vielfalt, das sich aus Teilnehmern des VfL Wolfsburg und dem Fanprojekt der Stadt zusammensetzte, ein Team der Jugendförderung, die JUSOS, die OFCs Wolfsblut und Jembker Wölfe, Colors United (Agentur Krass) und ESV Lok Güsten (Partnerverein Anstoß VfL). Austragungsort war die Wolfsburger Innenstadt. Des Weiteren waren rund um den Soccer Court Infostände aufgebaut – unter anderem von der AIDS Hilfe Wolfsburg, dem Onkel Emma aus Braunschweig und der Organisation „Queer Football Fanclubs“.

„Wir sind mit der Veranstaltung absolut zufrieden. Viele Leute sind hier, denen es am Herzen liegt, gegen Diskriminierung vorzugehen. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg dieses Zeichen in der Stadt setzen können,“ resümiert Antja Arnds vom Fanprojekt Wolfsburg das Turnier.

Der Gedanke, der hinter dem Turnier steht, wurde dabei von allen Teilnehmenden auf und neben dem Platz gelebt. Zwar wurde im sportlichen Sinne gegeneinander gespielt und jedes Team war mit Ehrgeiz und Herzblut am Start, doch zollten sich die Teams einander vor allem Respekt und standen hinter der gemeinsamen Sache: Wolfsburg ist bunt!

Teilnehmer Bastian Zimmermann vom Team Colors United, der Wolfsburger Agentur Krass, sagt: “Mit dieser Veranstaltung können wir Vielfalt in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Es ist eine schöne Art und Weise, um sich gegen Intoleranz und Diskriminierung zu wehren. Durch den Streetkick ist man nicht nur passiv dabei, sondern kann aktiv Kontakt aufnehmen. Dazu ist Sport auch immer ein verbindendes Element.“

Alle Beteiligten und Unterstützer sorgten mit ihrem Engagement und ihrer Stimmung für eine gelungene Veranstaltung, die die erste öffentliche Veranstaltung gegen Homophobie in Wolfsburg war.

 

Mehr zum Engagement des VfL Wolfsburg finden Sie hier.

 

Bildnachweis: VfL Wolfsburg

 


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